Friedhof "Vor dem Baruther Tor"

Am Rande des alten Stadtkerns gelegen, ist unser über 100 Jahre alter Friedhof auch einen Spaziergang wert. Auf ihm liegen bedeutende Persönlichkeiten unserer Stadt. Er beherbergt eine Kapelle, eine Gedenkstätte für die Opfer der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts und sehenswerte Grabmale.

Hier können Sie ein Informationsblatt herunterladen.

Angebot

Der Friedhof, am Kirchhofsweg 1-2, ist von Mai bis September von 7 - 20 Uhr und von Oktober bis April von 7 - 17 Uhr geöffnet.

Die Verwalterin, Frau Cornelia Schulze, ist
montags bis freitags von  9  bis 11 Uhr
donnerstags von 14  bis 17 Uhr
und sonst gern nach telefonischer Vereinbarung (Tel.: 03371 / 610 910) zu sprechen.

Wir bieten auch Grabpflege und Gießen an.

 

Besondere Bestattungsformen

Die Evangelische Kirchengemeinde möchte vor allem gern namentliche Bestattungen anbieten. Das lehren uns unsere Glaubensgrundsätze, aber auch leidvolle Erfahrungen mit Angehörigen, die gar nicht darüber hinweg kamen, dass ihre Verstorbenen ihnen einen definierten Ort zum Trauern versagten.

Natürlich erkennen wir, dass Bestattungen und die nachfolgende Grabpflege manche Familie finanziell, aber auch wegen weiter Wege, überfordert. Deshalb bieten wir Ihnen drei neue Bestattungsformen an:

Auf unserer Ruhewiese bestatten wir, wie die Herrnhuter Brüder, Menschen im Sarg in der Reihenfolge ihres Heimgangs unter einer Rasenfläche. (Hier können Sie ein Informationsblatt herunterladen.)

In unserem Erinnerungsgarten bieten wir in einer gartenbaulich besonders angenehm gestalteten Gemeinschaftsanlage Urnenbestattungen an. (Hier können Sie ein Informationsblatt herunterladen.)

Auch Baumbestattungen möchten wir uns nicht verschließen. Im hinteren Teil unseres Friedhofs, der als Parklandschaft viel Freiraum bietet, sind auch namentliche Baumbestattungen möglich. (Hier können Sie ein Informationsblatt herunterladen.)

Geschichte

Der "Kirchhof vor dem Baruther Tor" wurde von unserer Gemeinde im Jahre 1822 auf einer eigenen Ackerfläche eingerichtet. Wir betreiben diesen Friedhof bis heute in eigener Regie. Noch im 19. Jahrhundert wurde er in Richtung Stadtzentrum erweitert. Wir freuen uns, dass uns die Stadt Luckenwalde in den letzten Jahren mit Rat und Mitteln helfend zur Seite steht.

Zu Christi Himmelfahrt am 27. Mai 1897 wurde die Friedhofskapelle auf dem neuen Teil des Friedhofs eingeweiht. Ihre Errichtung verdanken wir einer Stiftung, an der auch die Gebrüder Heinrich beteiligt sind.