Leseempfehlungen

Axel Busch - "St. Johannis zu Luckenwalde, eine Baugeschichte"

Am 10. März 2016 erschien im Hendrik-Bäßler-Verlag Berlin eine Baugeschichte unserer St. Johanniskirche. Ihr Autor, Prof. Axel Busch, einst in Luckenwalde geboren und aufgewachsen, wirkte lange Zeit an der HDK (UDK) Berlin als Professor für Architektur und hat seit der Wende mit den Kollegen des von ihm gegründeten Planungsbüros TOPOS (Berlin) segensreich an der Gestaltung unserer (seiner!) Stadt Luckenwalde mitgewirkt. Wir verdanken ihm z.B. wesentliche Impulse für das URBAN-Programm und Planungen zur Neugestaltung des Stadtkerns.

Ich freue mich, dass ihm die Rätsel um unsere Kirche keine Ruhe gelassen haben!

Das Buch ist sehr ansprechend aufgemacht, enthält viele Abbildungen und ist auch für den oberflächlichen Leser so gut gegliedert, dass er sich mit kurzweligem "Picken" gut informieren kann. Detlev Riemer schrieb das Geleitwort.

Das Buch ist in jeder Buchhandlung zu bestellen, hat 115 Seiten im Format von 29 x 21 cm² und kostet 16,95 €.

Christian von Faber, 12. März 2016

Hier der Klappentext:

Die St. Johanniskirche ist das vermutlich älteste Bauwerk Luckenwaldes. Ihre Geschichte erzählt von der Entwicklung der Stadt, und der Gestaltwandel der Kirche reflektiert diese Entwicklung. Die Architektur der St.Johanniskirche ist aus der regionalen Baukultur der Dorfkirchen in Feldsteinbauweise hervorgegangen. Sie wird geprägt durch eine Ästhetik der Einfachheit und des Zweckmäßigen. Eine Besonderheit dabei ist die Zweischiffigkeit der Kirche als Ergebnis einer sparsam-pragmatischen Modernisierung im 16. Jahrhundert.

Zusammen mit dem Marktturm bildet die St. Johanniskirche ein Ensemble von herausragender städtebaulicher Qualität in der Mitte der Stadt. Dort ist die St. Johanniskirche auch immer Ort und Projekt der Bürgerschaft gewesen: Als Raum der kirchlichen Feiern wie auch als Rückzugs-, Repräsentations- und Veranstaltungsort der Bewohner. Durch den Einsatz der Kirchenführung und den Rückhalt der Bürger hat die St. Johanniskirche auch die Zeiten geringer politischer Wertschätzung gut überstanden. So zeugen die baulichen Veränderungen der Kirche auch von der Identifikation und Durchsetzungskraft einer selbstbewussten Bürgerschaft.

ISBN-10: 3945880041; ISBN-13: 978-3945880043


Uwe Dittmer - "Kirche im Wandel?"

2005 erschien im Verlag Otto Lembeck Frankfurt am Main o.g. Buch von Uwe Dittmer. Uwe Dittmer ist seit ich denken kann - in seiner Zeit als Pfarrer in Potsdam und auch als Unruheständler - ein Geist, der für produktive Unruhe und gelegentlich auch Polarisation sorgt - ein Provokateur im besten Sinne des Wortes. Ich habe ihm als Jugendpfarrer und Lehrer meiner Kindheit und Jugend viel zu verdanken.

Das Buch ist spannend, denn die darin aufgeworfenen Fragen nach Kirche in unserer Zeit und unserer eigenen Orientierung, Pflicht und Hoffnung beschäftigen uns doch täglich.

Hier ist seine homepage: www.udpotsdam.de.

Das Buch ist antiquarisch noch gut erhältlich, evtl. auch beim Autor.

Christian von Faber, 2. Dezember 2005; aktualisiert 28.01.2015

Hier der Klappentext:

Dieses Buch setzt sich mit den Problemen der Kirchen in Deutschland, genauer: mit den Problemen der Menschen auseinander, die als "treue Gemeindeglieder" arge Probleme mit ihrer Kirche haben und nicht sicher sind, ob es sich überhaupt noch lohnt. Ein Buch, das nicht "objektiv" ist, weil es die Kirchenerfahrungen konkreter Menschen, auch von Mitarbeitern der Kirche, aufgreift und zur Sprache bringt. Es werden Wege in eine mögliche Zukunft der Kirche im 21. Jahrhundert ebenso aufgezeigt wie Gefahren, die der Kirche drohen. Und die Frage wird bedacht, was geschehen muss, damit die von der Kirche vertretene "christliche Lehre" sich den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten hundert Jahre stellt und angemessen darauf reagiert. Der Verfasser hat die Hoffnung, dass eine Kirche, die sich auf die Reformation beruft, auch reformfähig sein könnte. Er versucht Antworten auf Fragen zu finden, die nicht nur Sprechblasen im gewohnt kirchlichen Jargon sind. Dabei greift er Dietrich Bonhoeffers Frage aus dem Jahr 1944 auf, ob man nicht auch ohne die christliche Religion Christ sein könne - eine Option, die schon manche Christen auch in Deutschland gewählt haben.

Uwe Dittmer, geb. 1934 in Berlin, 1959 bis 1966 Pfarrer in Sperenberg, 1966 bis 2000 Pfarrer in Potsdam. Dozent für Neues Testament, ein Jahr Pfarrer der United Church of Christ (USA). Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. bei Lembeck "Die Utopie des Reiches Gottes" (1997).

ISBN 3 - 87476 - 486 - 9


Mark A. Gabriel - "Islam und Terrorismus"

Dieses Buch könnte ebensogut "Islam und Demokratie" heißen, zeigt es doch, dass Muslime im Grundsatz nie eine andere Staatsform akzeptieren dürfen, als einen Gottesstaat wie im Iran. Das Buch geht weit über das Thema des Terrorismus hinaus. Im Unterschied zu einigen Büchern europäischer Konvertiten kann man aus diesem Buch eines ehemaligen Islam- Professors die Lehren des Islam klar und konsequent entnehmen. Zudem gewinnt man interessante Einblicke in die politischen Verhältnisse islamisch geprägter Länder im Nahen Osten, die zum Verständnis vieler politischer Tagesmeldungen und auch dem verzwickten Verhältnis der Türkei zur EU beitragen.

Eindrucksvoll vergleicht Gabriel die Rechtfertig der Gläubigen in Islam und Christentum vor ihrem Gott sowie die Konsequenzen der Vorgaben für gottgefälliges Leben für die jeweils Religionszugehörigen und die Glaubensfremden.

Nach der Lektüre dieses Buches hoffe ich für unsere Welt, dass sich die Christen mehr und die Muslime weniger an die Vorgaben ihres Religionsgründers halten.

Christian von Faber, 15. August 2006

Hier ist der Klappentext:

Was sind die Beweggründe eines Terroristen?

Darüber wird viel spekuliert, doch Mark A. Gabriel spricht als Insider. Er hat die Gewalttätigkeit islamistischer Fundamentalisten am eigenen Leib erfahren. In diesem Buch vermittelt Gabriel viele wertvolle Informationen über den Glauben des Islam, über die Tradition und über die politischen sowie historischen Hintergründe. In leicht lesbarer Form beschreibt Gabriel, was wir über den lslam wissen müssen, um auch die derzeitige Entwicklung richtig zu verstehen. Das Buch zeigt auf,

  • wie Mohammed den Heiligen Krieg führte und warum dieser Krieg heute noch andauert,
  • warum die Aussagen im Koran, die den Djihad predigen, die anderen Verse aufheben, die Toleranz verkünden,
  • was Muslime glauben, wie sie sich das Paradies verdienen können,
  • welche radikalen Lehren die Terroristen aus Büchern entnehmen, die nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind und
  • warum die USA zum Ziel des islamistischen Terrorismus wurden.

In unserer westlichen Welt ist häufig ein Bild des lslam vorherrschend, das nicht der Realität entspricht. Als Professor für Islamische Geschichte an der angesehendsten Universität des Nahen Ostens kam Gabriel zu dem Schluss, dass lslam und Heiliger Krieg untrennbar zusammengehören. Vor die Wahl gestellt, den lslam so zu lehren, wie es der Political Correctness entspricht, oder sich selbst dem Djihad anzuschließen, verlor er jeglichen Glauben an einen Gott. Als er später die Bibel las, fand er zum Glauben an Jesus Christus.

Obwohl seine Entscheidung, den lslam zu verlassen, für ihn Gefängnis, Folter und körperliche Leiden mit sich brachte, empfindet er nach wie vor starke Verbundenheit mit den Menschen, die der Lehre des lslam folgen.

Mark A. Gabriel konnte bereits mit 12 Jahren den gesamten Koran auswendig. In den entscheidenden Jahren der eigenen Meinungsbildung war er in Ägypten starkem muslimischer Einfluss ausgesetzt. Das Umfeld, in dem er aufwuchs, war eine Brutstätte für islamistische Terroristen. Als er Christ wurde, schloss ihn seine eigene Familie aus. Fanatische Muslime versuchten mehrfach, ihn umzubringen. Er floh aus seiner Heimat und lebt nun in den USA. Da er heute ein neues Leben als Christ führt, ersetzte er seinen islamischen durch einen christlichen Namen.

€ 14,90 (D)
ISBN-13: 978-3-9351 97-39-7 1
ISBN-10: 3-9351 97-39-X

Verlag Dr. Ingo Resch GmbH, Gräfelfing www.resch- verlag.com