Gemeindezentrum St. Petri

Einweihung 1892

Der Grundstein für die St.Petrikirche wurde am 14. September 1890 gelegt. Geweiht wurde sie am 3. Mai 1892. Sie sollte das neue Stadtviertel im Westen von Luckenwalde versorgen, das sich in Folge des stürmischen industriellen Aufschwungs der Stadt nach dem Bahnanschluss 1841 ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte, als sich Luckenwalde bald über die neue Bahnlinie hinaus ausdehnte. In der DDR-Zeit erweiterte sich die Stadt ebenfalls erheblich in diese Richtung und vergößerten das Einzugsgebiet der St.Petri-Gemeinde weiter.

Der Bau der Kirche war eine spannende Geschichte, auch wurde die St.Petrikirche in ihrer kurzen Lebenszeit oft verändert.

Zum 100jährigen Bestehen der Kirche, 1992, konnte die damals noch selbstständige St.Petri-Gemeinde einen Erweiterungbau einweihen, der lange angestrebt, aber erst nach der Wende möglich geworden war. Das Gemeindezentrum St.Petri bietet nun gute Bedingungen für das geistliche Leben und für viele gemeindliche Aktivitäten.

2012 wurde die Petrikirche 120 Jahre alt

Zu diesem Anlass, der am 6. Mai 2012 mit einem Konzert, einem Gottesdienst und einem Festvortrag würdig gefeiert wurde, verfasste Wolfgang Bohmann, der auch den Festvortrag hielt, eine Artikelserie, die vorab im Gemeindebrief erschien. Hier können Sie sie herunterladen. An dem Vortrag beteiligte sich das Heimatmuseum Luckenwalde, dem wir auch einige Bilder und Dokumente verdanken.

Innenaufnahme der St.Petrikirche am 1. Advent 2004
Anbau des Gemeindezentrums St.Petri an der Petrikirchstraße

Raumangebot

Der angebaute Gemeindesaal fasst etwa 50 Personen. Hier können auch Tische in einer Runde gestellt werden, an denen bis zu 30 Personen Platz finden. Ein Gemeinde- Wohnzimmer für 15 Personen ist für Christenlehre, Gemeindekreise und Sitzungen des Gemeindekirchen- sowie Gemeindebeirats gut geeignet. Von einer kleinen Küche können Getränke ins Gemeinde-Wohnzimmer durchgereicht werden und die Sanitärräme für das gesamte Gemeindezentrum befinden sich ebenfalls im Anbau.