Rückschau

Der 12. September 2021 war der Tag der Orgel!

Wir luden von 15 Uhr bis 20 Uhr wir zu jeder vollen Stunde in eine Kirche in Luckenwalde und Umgebung zu einem halbstündigen Orgelkonzert ein.

Das Programm:

15 Uhr Dorfkirche Dobbrikow, Nettgendorfer Straße 5
Familienkonzert mit Geschichten vom Orgelwurm Willibald
Anne und Manuel Gera
16 Uhr Dorfkirche Frankenfelde, Dorfstraße 29
Orgel & Violine
Beate Clemens, Violine / Hanna-Maria Hüttner und Udo Wöhrmann, Orgel
17 Uhr Dorfkirche Stülpe
Orgelimprovisation und Gesang
Johannes Kaufhold, Bariton und Manuel Gera, Orgel
18 Uhr Dorfkirche Woltersdorf, Berliner Chaussee
Orgelmusik von Clara Schumann
Anne Gera, Orgel
19 Uhr St. Jakobikirche Luckenwalde, Zinnaer Straße 52
Orgelimprovisation nach Zuhörerwünschen
Manuel Gera, Orgel
20 Uhr St. Johanniskirche Luckenwalde, Markt
Songs von Bach bis Hüttner auf Orgel und Keyboard
Hanna Maria Hüttner, Orgel und Keyboard

Hier ist noch einmal der Flyer für das Programm des Tages

13.09.2021

Spaziergänge zu den "Erzählenden Steinen" aus Simbabwe

Martina Basso und Stephanie Günther luden uns zu vier Stadtspaziergängen zu den 32 Steinskulpturen aus Simbabwe ein, die im Luckenwalder Kreishaus, der Bibliothek am Bahnhof und in der Johanniskirche (am Markt) ausgestellt waren.

Start war jeweils auf dem Bahnhofsplatz direkt vor der Bibliothek. Die Touren führten von dort zum Kreishaus und endeten mit einer thematischen Gesprächsrunde in der Johanniskirche.

22.06.2021

Wir trauern um Pfr. Dr. Ulrich Kappes

Er war über 10 Jahre als "Unruheständler" in unserer Gemeinde aktiv und erlag am 11. April 2021 den Folgen einer Corona-Infektion. Lesen Sie hier einen Nachruf unseres Gemeindekirchenrates.

Die Trauerfeier fand am 17. April um 10 Uhr in der Jakobikirche statt und wurde akustisch nach außen übertragen. Es sprach Pfr. Michael Bolz aus Löwenbruch. Die Beisetzung folgte direkt im Anschluss auf dem Friedhof Vor dem Baruther Tor.

Neben vielen anderen Spuren, die Dr. Kappes in unserer Gemeinde hinterlassen hat, sei hier beispielhaft auf das tägliche Geläut der Jakobikirche hingewiesen, das Stadt und Gemeinde seiner Initiative verdanken.

Die Gemeinde der Hoffnungskirche in Berlin Pankow, wo Dr. Ulrich Kappes bis zum Ruhestand tätig war, erinnert ebenfalls in einem Nachruf auf ihrer Website an ihn. Wir sind dafür dankbar.

Gedenkgottesdienst am 9. Mai 2021

Für Sonntag, den 9. Mai 2021 luden wir zu 10.30 Uhr in die Jakobikirche zu einem Gedenkgottesdienst für unseren Bruder Ulrich Kappes ein.

CvF, 10.06.2021

Ostern 2021

Am Ostersonntag fand um 10.30 Uhr in der Jakobikirche ein einziger österlicher Präsenzgottesdienst statt. Allen, die nicht dabei sein konnten, bot Pfarrer Bernhard Hoppe im Mitgliederbereich eine Lesepredigt an.

Sonst konnten wir auf das unser Gottesdienstangebot zur Teilnahme in unseren Kirchen, am Computer oder am Telefon verweisen.

Wir danken allen, die daran mitgewirkt und auch in den Ostertagen viel Zeit darin investiert haben.

06.04.2021

Palmarum 2021: Reise nach Jerusalem

Unter dem Motto "Jesus zieht nach Jerusalem ein. Hosianna!" fand am Palmsonntag, dem 28. März, um 15 Uhr in der Jakobikirche unser Gottesdienst für Groß und Klein statt. Die Kirche war mit 40 Personen, den Corona-Bestimmungen entsprechend, "voll".

Einige folgten dem Aufruf von Pfarrerin Elisabeth Koppehl, den Einzug Jesu nach Jerusalem mit Musikinstrumenten zu begrüßen, alle machten zu Anspiel und Gesang des Vorbereitungsteams mit Händen und Füßen fröhlichen Lärm. Der wegen Corona auf eine halbe Stunde gekürzte Gottesdienst klang mit einem fröhlichen Tanz vor dem Kirchenportal aus, für das uns im vorherrschenden Aprilwetter sogar ein paar Minuten Sonnenschein geschenkt wurden.

29.03.2021

Weltgebetstag 2021 - Vanuatu | Worauf bauen wir?

Frauen aller Konfessionen luden für Freitag, den 5. März 2021 zum Weltgebetstag ein. Wir feierten unseren Weltgebetstagsgottesdienst um 18 Uhr in der Jakobikirche.

Leider mussten wir diesmal auf das anschließende Beisammensein verzichten.

Das Vorbereitungsteam leitete dieses Jahr Diakonin Christina Conrad.


Hier kommt nochmals die Einladung der Frauen von Vanatu:

Vanuatu ist ein Südseeparadies mit blauem Meer, exotischen Fischen und Korallen, Traumstränden und dahinter einem tropischen Regenwald mit einem Überfluss an Früchten. Überall sehen wir freundliche Gesichter, denn die Bevölkerung der Ni-Vanuatu stand mehrere Jahre an erster Stelle des weltweiten Glücksindex'. Die 83 Inseln liegen zwischen Australien, Neuseeland und den Fidschiinseln, ungefähr da, wo wir denken, dass dort das Ende der Welt sei.

Doch es gibt auch die Kehrseite: Vanuatu ist weltweit das Land, das am stärksten durch Naturgewalten und die Folgen des Klimawandels gefährdet ist. Immer häufiger wüten dort verheerende Zyklone. Der Meeresspiegel steigt und steigt. Vanuatu liegt zudem im pazifischen Feuerring mit mindestens sieben aktiven Vulkanen und regelmäßigen Erdbeben.

Ein großes Problem ist die allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen. Über die Hälfte der Frauen hat bereits Gewalterfahrungen in einer Partnerschaft gemacht.

Zwischen all diesen widersprüchlichen Bedingungen fragen uns die Frauen des Weltgebetstags aus Vanuatu: Worauf bauen wir? Was trägt unser Leben, wenn alles ins Wanken gerät?

Die Frauen aus Vanuatu laden uns ein, an Althergebrachtem zu rütteln und uns zu vergewissern, ob das Haus unseres Lebens auf sicherem Grund steht oder ob wir nur auf Sand gebaut haben. Feiern Sie diesen herausfordernden Gottesdienst mit uns und Millionen von Frauen, die sich am ersten Freitag im März über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg die Hände reichen, den Lobgesang auf Gottes wunderbare Schöpfung anstimmen und um Frieden beten.

Quelle: Handreichung des Deutschen Komitees des Weltgebetstags der Frauen

05.03.2021

Jugendfilmtage "Land in Sicht" - 2021 etwas anders

Die diesjährigen Jugendfilmtage funktionierten etwas anders. Die Evangelische Jugend ludt für Samstag, den 27. Februar um 19 Uhr und für Sonntag, den 28. Februar 11 Uhr zum Online-Zusammensein ein. In der Jakobikirche fand an diesem Sonntag kein Gottesdienst statt. An seiner Stelle gab es nur den Online-Gottesdienst. Anmeldungen liefen über Pfarrerin Elisabeth Koppehl an. Die Teilnahme war zwar weltweit möglich, stand aber nicht ganz weltweit offen.

28.02.2021

Weihnachtsgottesdienste in unseren Kirchen

Trotz der Corona-Einschränkungen luden wir zu zahlreichen Weihnachtsgottesdiensten ein. Dieses Jahr mussten wir sie etwas anders feiern.

Das Waren die Regeln: Für alle Gottesdienste brauchen Sie warme Kleidung und einen Mund-Nasen-Schutz. Bringen Sie am besten gleich einen Zettel mit Ihren Kontaktdaten mit, um ihn abzugeben (formlose Angaben: Ort, Zeit, Name und eine Kontaktmöglichkeit wie Telefon, Mail oder Ihre Adresse). Für Familien reicht ein Zettel mit den Namen und einem Kontakt.

Ihre Vorbereitung erleichtert uns und Ihnen den Einlass.

Hier ist das Programm für Stadt und Region.

Seien Sie uns herzlich willkommen!

Regionale Reformationsfeier in Woltersdorf

Dieses Jahr luden wir zu einem regionalen Reformationsgottesdienst in die Kirche von Woltersdorf ein.

Er fand dort am Reformationstag, Samstag, dem 31. Oktober 2020, um 10.00 Uhr statt. Das Motto verhieß Glück - oder Fragen nach dem Glück!

Orgelmatinee in der Johanniskriche

Am Donnerstag, dem 24. September fand in der Johanniskirche am Markt um 12 Uhr eine halbstündige Orgelmatinee statt.

Ludwig Frankmar, Violoncello und Thorsten Fabrizi, Orgel, brachten uns Werke von Vater Johann Sebastian und Sohn Carl Philipp Emanuel Bach zu Gehör.

Hoffnung hamstern

... und verteilen! - So lautete eine Aktion der (Corona-verhinderten?) Konfirmanden, die in Deutschland immer mehr Verbreitung fand. Ja, wo hamstern? An der Johanniskirche!

An der am Südgiebel der St. Johanniskirche gespannten Wäscheleine boten wir Ihnen von April bis Mitte Juni 2020 wechselnde Texte und Bilder an, die allen und auch denen sie die kleinen Hoffnungsmacher mitbringen mochten, Kraft geben sollten.

Bunte Hoffnungszeichen in der Stadt

Rund um die geöffnete Jakobikirche und auf dem Friedhof Vor dem Baruther Tor, der stets zu einem Spaziergang einlädt, flatterten nach Ostern 2020 bunte, selbstgebastelte Schmetterlinge als Zeichen der Hoffnung und des neu beginnenden Lebens.

Osteraktion 2020 "Christ ist erstanden"

... hat Sänger und Musiker in Luckenwalde und Umgebung ermuntert, mitzumachen. Sehen Sie sich hier ein Video an!

CvF, 18.04.2020

Osteraktion 2020 "Ostern macht Mut"

Am Ostersonntag um 11 Uhr sollten aus vielen Luckenwalder Wohnungen erklingen: "Christ ist erstanden". Damit wollten die christlichen Gemeinden von Luckenwalde allen Frohe Ostern wünschen.

Das Lied ist die Nr. 99 im Evangelischen Kirchengesangbuch und Nr. 318 im Katholischen Gotteslob. Der Text lautet:

Christ ist erstanden von der Marter alle,
des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein, Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen,
seit dass er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ, Kyrieleis.

Halleluja, Halleluja, Halleluja!
Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.

Hier sind die Noten zum Ausdrucken und hier können Sie sich die Melodie anhören oder herunterladen:

Hier gibt's das Lied nochmal mit Text aus Detmold in richtiger Atmosphäre von Gemeindegesang vor zwei Jahren.

CvF, 18.04.2020

Weltgebetstag 2020 - Simbabwe: "Steh auf und geh!"

Unter dem Motto "Steh auf und geh!", das die Frauen aus Simbabwe für das Jahr 2020 geprägt hatten, luden wir für Freitag, den 6. März 2020 um 18 Uhr in den Gemeindesaal St. Petri ein.

Das Motto lehnte sich an die Aufforderung Jesu "Steh auf! Nimm deine Matte und geh!" an einen von ihm geheilten Gelähmten (Mk 2, 11 und Joh 5, 8) an. Das Land Simbabwe ist so ein Kranker. 1980 von der Kolonialmacht Großbritannien unabhängig geworden, wurde das Land 37 Jahre lang von Dr. Robert Mugabe regiert, der es nach und nach in eine kurrupte Diktatur verwandelte, in der aller Fortschritt gelähmt war. Seine Nachfolger müssen das Land nun wieder aufbauen. Auch Frauen sind längst nicht gleichberechtigt.

Viele Mitglieder aller christlicher Gemeinschaften unserer Stadt kamen und hörten, was uns die Frauen aus Simbabwe zu sagen hatten und wie sie ihrer Hoffnung auf Gesundung ihres Landes und unserer Welt in Liedern und Gebeten Ausdruck gaben.

CvF, 15.03.2020

Info-Abend zum Umbau der St. Petrikirche

Am Freitag, dem 10. Januar luden wir zu 18.30 Uhr zu einem besonderen Gespräch in den Gemeindesaal St. Petri ein.

Bereits bei der Gemeindeversammlung berichtete der GKR von seinem Vorhaben, das Gemeindezentrum St. Petri zu sanieren und punktuell umzubauen. Das sollte aber nicht ohne Beteiligung der Gemeinde geschehen. Deshalb waren alle Interessierten zu einem Informations– und Diskussionsabend zu diesem Vorhaben eingeladen.

Anstoß war der Auszug des Evangelischen Kindergartens aus dem Gemeindehaus Dahmer Straße 48, das die Gemeinde nicht behalten will. Der dort im Obergeschoss vorhandene Saal hat ein sehr gutes Format. Weil er nicht barrierefrei erreichbar ist, wird er nur noch vom Johannischor genutzt. Anders ist es mit dem Saal und dem Kirchenschiff St. Petri. Die Räume sind barrierefrei erreichbar bzw. einfach erreichbar zu machen. Das Kirchenschiff hat durch die Podeste ein paar Nachteile und könnte auch als größerer Saal nutzbar gemacht werden. Vielleicht können wir das Gemeindezentrum St. Petri mit vertretbarem Aufwand etwas umbauen, so dass wir das Gemeindehaus in der Dahmer Straße kaum noch vermissen werden.

Pfarrerin Julia Daser führte in das Thema ein. Dann kam es zu einer fruchtbaren Diskussion, in er viele gute Ideen geäußert wurden, die zunächst nich in Frage gestellt werden sollten, dann aber in Planungen und Kosten auf den Prüfstand gestellt und sicher noch öfter diskutiert werden. Wir haben uns auf den Weg gemacht.

CvF, 25.01.2020

125 Jahre Kirchweihe St. Jakobi

Vortrag zu Bau und Gestalt

Anlässlich des 125. Jahrestages der Einweihung der St. Jakobikirche am 12. Dezember 1894 hielt Pfr. i. R. Dr. Ulrich Kappes am Freitag, dem 6. Dezember um 19.30 Uhr in der Jakobikirche einen Vortrag über Luckenwalde am Ende des 19. Jahrhunderts und den "Bau der zweiten Kirche" für unsere Stadt sowie über die bauliche Gestalt der St. Jakobikirche.

Der Titel des Vortrags lautete „Luckenwalde vor 125 Jahren und der Bau der Jakobikirche“.

Der Organist Max Richter, Luckenwalde, spielte vor und nach dem Vortrag auf der historischen Dinse-Heintze-Orgel.

Zu dieser Veranstaltung luden der Förderverein St. Jakobikirche, die Stadt Luckenwalde und unsere Gemeinde gemeinsam ein.

Festgottesdienst zum 125. Weihetag

Am 2. Adventssonntag, dem 08. Dezember 2019, luden wir für 10 Uhr zu einem Festgottesdienst in die St. Jakobikirche ein.

Als besonderes Geschenk des Fördervereins an die Kirchengemeinde konnte die Künstlerin Ilona Berkei zwei Glasmalfenster an der Westseite der Kirche fertigstellen, die die Kreuzigung Jesu darstellen. In 21 Monaten hatte sie ein Meisterwerk geschaffen, das uns nun übergeben wurde.

Am Gottesdienst wirkte der Johannischor mit. Anschließend luden wir zu einem kleinen Mittagsimbiss und einer Einführung in die künstlerische Aussage der Fenster von Ilona Berkei ein.

Jakobi-Turmuhr ist ein technisches Denkmal

Seit dem 9. Oktober 2019 ist die Turmuhr der Jakobikirche als technisches Denkmal unter Schutz gestellt und in die Denkmalliste des Landes Brandenburg (hier: Denkmaldatenbank) aufgenommen worden.

Wir freuen uns über diesen Erfolg, den wir besonders dem Engagement von Pfr. i. R. Dr. Ulrich Kappes zu verdanken haben.

Die "Nachtigallen" in St. Johannis

Am Samstag, dem 31. August 2019 fand um 18 Uhr in der St. Johanniskirche Luckenwalde ein Konzert der "Nachtigallen", dem Jugendchor der Berlin-Prenzlberger Singvögel statt.

Wir hatten besonders junge Leute zu Gast. Sie treffen sich gern, sie singen gern, sie proben gern und sie entwickeln gern selbstständig Mehrstimmigkeit: 20 junge Leute aus Berlin, die alle schulisch eingespannt sind und dennoch regelmäßig Zeit zum Proben finden, weil sie Lust zum Singen haben.

Es war ihr erstes Solokonzert: über ein Jahr hatten sie mit ihrer Chorleiterin Elke Schneider und der Pianistin Maria Hector an diesem Programm gefeilt, um nun die Früchte ihrer Arbeit zu Gehör zu bringen. Sie sangen Lieder aus aller Welt, alte und moderne Melodien, Jazz-Kanons und Songs, die beliebt sind und spannend gemeinsam arrangiert wurden.

Wir danken für eine gute Stunde mit guter Chormusik, sensibel begleitet von Maria Hector am Klavier und engagiert geleitet von Elke Schneider!

Orgelfahrt auf den Spuren von Johann Turley und Wilhelm Remler

Zu einer Orgelrundfahrt luden wir für Samstag, den 2. März 2019 ab 9.00 Uhr ein. Busse holten uns um 9.00 Uhr auf dem Luckenwalder Marktplatz und um 9.10 Uhr an der Kirche Frankenfelde ab. Unsere Tour führte uns zu Schwesterinstrumenten unserer Frankenfelder Turley-Orgel und in die Orgelwerkstatt Karl Schuke in Berlin, wo unsere Orgel gerade saniert wird. Auch "Verwandte" unserer Orgel vom aus Lübben stammenden Orgelbaumeister Wilhelm Remler (1824-1894) in Gröben und Jüterbog konnten wir besuchen und hören.

Die Leitung unserer Tour hatten KMD Peter-Michael Seifried und Pfrn. Stephanie Hennings inne.

Die Orgelbauer freuten sich sehr über das große Interesse der Gemeinde an der Restaurierung ihrer Orgel und zeigten uns ihre Werkstätten und die zerlegte Orgel und erklärten uns ihre Funktion und ihr Handwerk bei der Restaurierung.

"Jugend ohne Gott" von Ödön von Horváth

Zu einer Aufführung des theater 89 luden wir für Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 19.00 Uhr in den Gemeindesaal St. Petri ein. Die MAZ berichtete am 12. Januar ausführlich.

Das war der Plot: Ein junger Lehrer kreidet einem seiner Schüler dessen Aussage an: „Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul“. Schnell löst seine Beurteilung eine Hetzjagd gegen ihn aus. Er wird denunziert und aus der Hetzjagd wird bald eine Verquickung dunkler Ereignisse. So beginnt der Roman „Jugend ohne Gott.“ Da mag man denken: Erschreckend aktuell kommt diese Geschichte daher. Geschrieben wurde sie aber von Ödön von Horváth während der NS-Zeit. „Jugend ohne Gott“ war 1937, im Jahr des Erscheinens, geradezu eine literarische Offenbarung, eine Warnung vor dem Zeitgeist. 1938 setzten die Nationalsozialisten den Roman auf ihre »Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums«. Heute gilt er als moderner Klassiker. Wer diese Geschichte liest oder sieht, bleibt innerlich nicht unbeteiligt. Die zentrale Fragestellung des Werkes lautet: Kann man angesichts der Härte und unerträglichen Grausamkeit der Welt an einen gerechten Gott glauben?

Das theater 89, eine preisgekrönte freie Theatergruppe, die in ganz Deutschland unterwegs und in unserer Region verwurzelt ist, spielte uns diese Geschichte in einer eigenen Fassung. Mochte man bei dem Titel vielleicht von einem Jugendroman ausgehen, so war dieses Theaterstück auch und gerade für alle Erwachsenen sehr zu empfehlen. Die Leitung hatte Hans-Joachim Frank. Weitere Information und weitere Aufführungstermine finden Sie auf der Website des theater 89

Weihnachtsoratorium in der Jakobikirche

Für Sonntag, den 9. Dezember 2018 um 17 Uhr luden wir zur Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach in die Jakobikirche ein. Es erklangen die Kantaten 1 bis 3.

Es musizierten: Ulrike Maria Maier (Sporan), Saskia Klumpp (Alt), Michael Zabanoff (Tenor), Matthias Vieweg (Bass), der JohannisChor Luckenwalde und die Kammersymphonie Berlin unter Leitung von Hanna-Maria Hüttner.

Geistliches Konzert "1618 bis 1918 - 300 Jahre Krieg und Frieden"

Für Sonntag, den 18. November 2018 luden wir um 18.00 Uhr zu einem besonderen Konzert in die St. Johanniskirche (am Markt) ein.

Die großen Kriege haben Mitteleuropa über Jahrhunderte verheert, Gesellschaften zerstört, Menschen in Folter, Krankheit und Ruin gebracht. „1618 bis 1918 - 300 Jahre Krieg und Frieden" lädt zum Betrachten der Zeit im Spiegel biblischer Texte und der Musik großer Komponisten ein. Klage und Trost vereinen sich zum Ruf nach Frieden.

Aufgeführt wurden:

  • Kantate „Ich habe genug" für Bass solo, Oboe, zwei Violinen, Viola und Basso continuo BWV 82 von Johann Sebastian Bach,
  • „De Profundis Clamavi", geistliches Konzert nach Psalm 130 "Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir" für zwei Violinen, Bass solo und Basso continuo von Nikolaus Bruhns (1665-1695),
  • Kantate „Ich will den Kreuzstab gerne tragen", geistliche Solo-Kantate für Bass, BWV 56 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) und
  • "Ich liege und schlafe", kleines geistliches Konzert SWV 310 von Heinrich Schütz (1585-1672).

Es musizierten Florian Hille, Bassbariton und Solisten der Kammerphilharmonie Berlin-Brandenburg (Viktoria Hartmann, Alexander Grothe, Annelie Schaller, Ulf Borgward, Igor Popez, Florian Grube, Sophia Stahl) unter Leitung von KMD Peter-Michael Seifried. Veranstalter war der Kirchenkreis Zossen-Fläming www.kkzf.de

Kammerchorkonzert in der Johanniskirche

Für Samstag, den 17. November 2018 um 18 Uhr luden wir zu einem besonderen Chorkonzert in die Johanniskirche ein. Es sangen das Samuel-Scheidt-Ensemble (Berlin/Jüterbog) und das Ensemble „In Hora Sexta“ aus Madrid.

Während sich die etwa 15 Sängerinnen und Sänger des Samuel-Scheidt-Ensembles unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Peter-Michael Seifried (Jüterbog) vornehmlich mit Musik der Renaissance und des Barock befassen, hat „In Hora Sexta“ auch anspruchsvolle zeitgenössische Musik im Programm.

Das Ensemble wurde im Jahr 2002 gegründet und hat sich zu einem der bedeutendsten Kammermusikgruppen in Spanien entwickelt. Das Samuel-Scheidt-Ensemble besteht seit 2005. Zwischen beiden Chören entwickelt sich aktuell eine musikalische Partnerschaft. So war das Samuel-Scheidt-Ensemble Mitte Oktober erstmals für zwei gemeinsame Konzerte in Madrid. Nun kommt der spanische Chor zum Gegenbesuch in unsere Region.

Das Luckenwalder Konzert brachte einen Querschnitt durch das Repertoire beider Chöre zu Gehör. So waren etwa die „Deutschen Sprüche von Leben und Tod“ von Leonard Lechner zu hören, aber auch Werke von Thomas Ravencroft, Hans Leo Hassler und Martin Luther. Aus der spanischen Musiktradition erklangen u. a. Werke von Manuel Bancafort, Fernando Remacha. Einige Stücke führten beide Chöre gemeinsam auf.

Film "Mit Jesus auf die Barrikaden"

Am Donnerstag, dem 15. November 2018 wurde um 19 Uhr im Gemeindesaal St. Petri der Film "Mit Jesus auf die Barrikaden - Christ*innen in der 68er-Revolte" vorgeführt. Regisseur Dorian Raßloff war bei uns sein und lud uns anschließend zur Diskussion ein.

Für Rudi Dutschke sowie für die Theologen Dorothee Sölle und Helmut Gollwitzer war Jesus auch ein revolutionäres Vorbild. Können Jesus und die 68er auch heute Menschen dazu inspirieren, für eine bessere Welt aufzustehen? Dieser Fragestellung geht der Dokumentarfilm nach und behandelt so auch einen kaum beachteten Aspekt der 68er-Bewegung.

Rudi Dutschke, Sohn unserer Stadt, war auch Mitglied der Luckenwalder Jungen Gemeinde. Die christliche Prägung spielte ins seinem Denken eine wichtige Rolle.

An dem Filmprojekt wirkte die Evangelische Studentengemeinde Berlin mit. Sie informierte auf ihrer Website unter dem Titel: "50 Jahre 68er-Bewegung" über die Entstehung des Films, Mitwirkende und die Aufführungstermine, so auch den bei uns. Der Film brauchte noch ein paar Tausend Euro, damit er in die Medien und in den Verkauf kommen kann. Dies ist nun geschafft, wir können bald mit dem Erscheinen einer DVD rechnen. Der Film ist ausgezeichnet und für die Kirchen und für politisch denkenden Christen aller Generationen sehr wichtig.

CvF, 18.04.2020

Jakobi-Turmuhr schlägt wieder die Stunde

Seit einer Woche schlägt die Turmuhr der Jakobikirche wieder zu jeder Viertelstunde und gibt zu vollen Stunde akustisch die Uhrzeit bekannt. Aus Rücksicht gegenüber den Anwohnern schweigt sie zur Nachtzeit. Dies zu ermöglichen, war technisch eine größere Herausforderung, als den Stundenschlag insgesamt wieder in Gang zu bringen.

Wir freuen uns über diesen Erfolg!

CvF, 10.07.2018

Richtfest für die Evangelische Kita

Bei sehr unfreundlichem Wetter fand am Freitag, dem 16. März 2018 das Richtfest für die neue Evangelischen Kita in der Neuen Baruther Straße statt. Die MAZ berichtete: "Richtkranz weht im Schneeregen". Der Bau hat sich etwas verzögert. Wir dürfen uns nun für Dezember auf den Umzug in das Haus mit 52 zusätzlichen Plätzen freuen.

18.03.2018

Buch über die Baugeschichte der St.Johanniskirche erschienen

Am 10. März 2016 stellte Prof. Axel Busch im Sitzungssaal des Rathauses sein Buch über die Baugeschichte unserer St.Johanniskirche vor. Begleitet wurde er von Verleger Hendrik Bäßler (Bäßler-Verlag Berlin). Das Buch ist im Buchhandel, auch der örtlichen Luckenwalder Buchhandlung, sowie in der Tourist Information Luckenwalde (Markt 11) erhältlich (weitere Info hier).