Evangelische Kindertagesstätte

Logo des Diakoniewerks Simeon

Die Evangelische Kita befindet sich in der Dahmer Straße 48 in 14943 Luckenwalde.

Sie ist Mitglied im Verbund der Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Neukölln & der Diakoniewerk Simeon GmbH, im Verband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. sowie im Fachverband im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Träger der Ev. Kita Luckenwalde ist das
Diakoniewerk Simeon

Kontakt Geschäftsstelle
Rübelandstraße 9
12053 Berlin
Tel.: 030 / 689 04 103
Fax: 030 / 689 04 265
Bankverbindung:
IBAN: DE77350601901567457024
BIC: GENODED1DKD
www.ev-kitas-neukoelln.de


"Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat!" (Röm. 15, 7)

Profil

Die Evangelische Kita soll Kinder an den christlichen Glauben und das Leben in der Gemeinde heranführen. Morgen- und Tischgebete sowie christliche Lieder gehören genau so zum Programm, wie Darbietungen der Gruppen in Gemeindeveranstaltungen. Die Einrichtung ist auch für Kinder aus nicht christlichen Familien offen.

Besonderer Wert wird auch auf die musische Förderung der Kinder gelegt. Die Konzeption des Kindergartens können Sie sich bei der Leiterin geben lassen.

Angebot

Die Ev. Kita befindet sich zentrumsnah im Gemeindehaus Dahmer Straße 48 und ist montags bis freitags von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. In den Sommerferien müssen wir, wie alle derart kleinen Einrichtungen, eine dreiwöchige Schließzeit einlegen, ebenso zwischen Weihnachten und Silvester.

Abbildung: Spielplatz der evangelischen Kita
Spielplatz der evangelischen Kita

Die Einrichtung hat 37 Plätze. Es werden Kinder ab dem zweiten Lebensjahr aufgenommen, die die Einrichtung bis zum Schuleintritt besuchen können. Bei Arbeitslosigkeit der Eltern ist die Aufnahme der Kinder erst ab dem dritten Lebensjahr möglich.

Leiterin des Kindergartens ist Frau Viola Horn, zum Team gehören drei weitere Erzieherinnen und eine engagierte technische Kraft, die die Einrichtung sauberhält und überall mit zufasst, wo Unterstützung nötig ist.

Hinter Haus und Hof befinden sich in geschützter Lage eine Freifläche und ein anspruchsvoller Spielplatz.

Anmeldung, Aufnahme und Kosten

Der evangelische Kindergarten genießt die gleiche städtische Unterstützung, wie alle Kindereinrichtungen freier Träger. Die Elternbeiträge richten sich nach den gemeinsamen Festlegungen aller Träger von Kinder-Tagesbetreungseinrichtungen in der Stadt Luckenwalde, die Einkommen, Geschwisterzahl u.a. berücksichtigen. Das Essengeld richtet sich nach den Preisen des Lieferanten und wird zusätzlich erhoben.

Wegen der Anmeldung Ihres Kindes sprechen Sie bitte mit Frau Horn. Eine zeitige Anmeldung lohnt sich, weil die Einrichtung stets ausgebucht ist. Mitgliedschaft der Eltern in der Gemeinde ist nicht Bedingung für die Aufnahme Ihres Kindes.

Freunde und Unterstützer

Die evangelische Frauenhilfe, deren Initiative maßgeblich zur Gründung der Einrichtung beitrug, hat sich über die Jahrzehnte als Freundeskreis des Kindergartens verdient gemacht. Hervorzuheben ist hierbei das Engagement von Frau Walli Schinkel.

Unterstützung bei mehreren wichtigen Investitionen zur Erweiterung der Flächen, Erneuerung von Fenstern und Sanitäreinrichtungen sowie für zeitgemäße Ausstattung verdanken wir der Stiftung Herzog Engelbert Charles und Herzogin Mathildis von Arenberg, Düsseldorf.

Die Gemeinde betreut den Kindergarten durch einen KiTa-Ausschuss.

Abbidung: Blick in einen Gruppenraum
Gruppenraum

Geschichte

Der Luckenwalder Evangelische Kindergarten, wurde am 25. Juni 1945 (mit bzw. auf Befehl der sowjetischen Militäradministration) eröffnet. Damals befand er sich noch im Pfarrhaus St.Jakobi. Erste Leiterin war Elvira Loof. Nach dem Start mit 27 Kindern, wurden im Juli 1945 bereits 50 Kinder und im September 1945 schon 70 Kinder betreut. Ein wichtiger Anfangserfolg der Einrichtung bestand darin, dass die Kinder mit Milch versorgt und gesundheitlich betreut wurden. Schon sechs Wochen nach seiner Gründung trat der Kindergarten mit der Aufführung eines Spiels vom "Barmherzigen Samariter" mit seinem christlichen Profil in Erscheinung.

1950 zog der Kindergarten in die Dahmer Straße 48 um. 1976 wurde er dem Kirchenkreis zugeordnet. Infolge der Neuordnung der kirchlichen Strukturen nach der Wende hat ihn die Evangelischen Kirchengemeinde Luckenwalde 2004 wieder in ihre eigene Trägerschaft der übernommen.

Der Kindergarten erfreute sich auch in der DDR-Zeit als einziges Alternativangebot zu den staatlichen Luckenwalder Kindereinrichtungen einer großen Nachfrage, die bis heute anhält. Stets brachten auch Eltern, die nicht zu Kirchen oder Religionsgemeinschaften gehörten ihre Kinder hierher. Derzeit ist etwa die Hälfte der betreuten Kinder getauft.

Das fünfundsechzigjährige Bestehen des Kindergartens wurde am 25. Juni 2010 mit einem großen Fest begangen.

Trägerwechsel und Perspektive

Die Gemeinde war mit der Geschäftsführung für den Kindergarten zunehmend überfordert. Dankenswerterweise übernahm das Diakoniewerk Simeon die Einrichtung ab 2012. Diese Partnerschaft zwischen Gemeinde, Kindergarten und Diakoniewerk hatte sich auch darin angebahnt, dass Herr Olaf Petzold vom KVA Berlin-Neukölln den Kindergarten und die Gemeinde tatkräftig bei der Konzeptentwicklung unterstützt hatte. Seit dem Wechsel hat sich nicht nur der Name, jetzt wird der Begriff der Kindertagsesstätte (Kita) benutzt, sondern auch sonst manches verändert und entwickelt. Die Evangelischen Kita ist aber wie früher in Gemeindeveranstaltungen und Gottesdiensten präsent. Das war erklärtes Ziel von Gemeinde und neuem Träger.

Neue Kita in der Neuen Baruther Straße

Die Kita muss wachsen. Mit Unterstützung der Stadt konnte ein Kita-Neubau in der Neuen Baruther Straße geplant und vorbereitet werden. Die Vorbereitungen waren langwierig (die MAZ berichtete: "Kita-Neubau verzögert sich"). Mit einem feierlichen Spatenstich am Donnerstag, dem 13. Juli 2017 begann nun der Bau (die MAZ berichtete: "48 zusätzliche Kitaplätze sind die halbe Miete"). Er wird etwa ein Jahr benötigen.

Wir freuen uns auf eine neue Kita mit 90 Plätzen!

Christian von Faber